Mezcal
Mezcal ist rauchiger und vielfältiger als Tequila, weil viel mehr Agavensorten erlaubt sind. Hier erfährst du, wie er hergestellt wird, was Espadín von Tobalá unterscheidet und wie du ihn trinkst.
Themen 24 Tags

Mezcal – Spirituose mit geografischer Angabe aus Mexiko
Mezcal erobert die Bars und Herzen von Spirituosenliebhabern weltweit. Doch was genau verbirgt sich hinter diesem rauchigen, komplexen Agavenbrand? Weit mehr als nur "der andere Tequila", ist Mezcal ein Kulturgut mit tiefen Wurzeln, dessen Herstellung durch eine geschützte Ursprungsbezeichnung – die Denominación de Origen (D.O.) – streng reguliert wird. Dieser Beitrag ist Ihr umfassender Leitfaden zur Welt des Mezcals. Wir tauchen ein in die rechtlichen Grundlagen, entschlüsseln die Herstellungsprozesse von "Ancestral" bis "Artesanal", erklären, wie Sie eine Flasche wie ein Profi lesen und beleuchten die beeindruckende Marktentwicklung.

Traditionellen Mezcal erkennen und wie ein Profi verkosten
Mezcal ist eine traditionelle mexikanische Spirituose, welche aus Agaven gebrannt wird. Gemäß der Definition der Norm NOM-070-SCFI-2016 ist ein Mezcal ein mexikanisches, destilliertes alkoholisches Getränk, das ausschließlich aus fermentiertem Saft von gekochten, reifen Agavenköpfen hergestellt wird. Diese Agaven müssen innerhalb der durch die „Denomination of Origin" festgelegten Gebiete gewachsen und geerntet worden sein.

Mezcal-Cocktails und Drinks
Von der Herstellung bis zum Genuss von Mezcal ist es ein weiter, langer Weg durch die mexikanische Wüste. Denn dort gedeihen die sehr anspruchslosen Agaven, die überraschenderweise mit dem Spargel verwandt sind. Anders als der Spargel, ist der Mezcal aber doch sehr unbekannt und nur wenige wissen, wie man ihn servieren und trinken kann. Damit Sie nicht in der Wüste der Unwissenheit verdursten, haben wir Ihnen eine Sammlung von Vorschlägen und Ideen zusammengestellt.

Die Produktion von Mezcal in sieben Schritten
In sieben Schritten wird aus den schönen Agaven der rauchige Mezcal. Aber niemals gleicht eine Charge der anderen. Ein Umstand, der es dem Agavenbrand in Deutschland nicht gerade leicht macht. Denn gerade dort, wo neue Produkte leicht an den Kunden gebracht werden kann, in Bars und Restaurants, ist eine gleichmäßige Qualität und schnelle Verfügbarkeit sehr wichtig. Im Umgang mit Mezcal braucht es daher nicht nur Fachwissen, sondern auch mehr Geduld und Einfühlungsvermögen.

Was ist Mezcal? Herkunft, Herstellung und Mythen rund um den Agavenbrand
Beim Mezcal müssen viele Genießer passen. Wer Mezcal ausschließlich mit einem Wurm assoziiert oder bislang nur Mezcal aus industrieller Massenproduktion getrunken hat, der darf sich auf eine angenehme Überraschung freuen. Und alle, die bereits ein wenig mit dem Bruder des Tequila vertraut sind, können hier noch viele wissenswerte Dinge erfahren.

Tequila und Mezcal – Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Wer Mezcal bisher nur als rauchigen Verwandten des Tequilas kannte, sollte genauer hinschauen. Denn hinter der mexikanischen Agaven-Spirituose steckt weit mehr: traditionelle Handwerkskunst, regionale Vielfalt und ein unverwechselbares Aromenspiel. Im Vergleich zu Tequila wird Mezcal meist in kleinen Familienbetrieben hergestellt – mit alten Methoden und großer Hingabe. Unterschiede gibt es nicht nur im Geschmack, sondern auch bei Herkunft, Rohstoffen und Produktionsweise. Wer Mezcal besser verstehen will, erfährt hier die wichtigsten Fakten auf einen Blick.