Cachaça
Cachaça wird aus frischem Zuckerrohrsaft gebrannt und ist die Basis der Caipirinha. Wir erklären den Unterschied zu Rum und stellen weiße und im Holz gereifte Abfüllungen vor.
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Cocktails mit Cachaça
Cachaça und Cocktail – viele müssen bei diesen Stichworten reflexartig an die Caipirinha denken. Dass es auch ganz anders geht, zeigen wir Euch hier. Zwar bleiben dem Cachaça mit Eis und Limetten zwei Begleiter aus dem Caipi in fast allen Cocktails treu, aber durch Variation mit Fruchtsäften oder gar mit einem Pale Ale kann man sich ganz neu Geschmackswelten eröffnen. Ob das allerdings auch Euch schmeckt, müsst ihr selbst entscheiden.

Cachaça – der Gesetzgeber zieht die Zügel an
Cachaça war mal alles aus Zuckerrohr. Diese Zeiten sind zwar längst vorbei, das negative Image heftet dem Zuckerrohrbrand aber immer noch an. Seitdem allerdings auch in Brasilien der Alkoholkonsum zurückgeht und immer mehr Import-Spirituosen den Cachaça-Konsum verdrängen, sind die heimischen Produzenten alarmiert. Die Brasilianische Akademie für Cachaça und das Instituto Brasileiro da Cachaça haben den Gesetzgeber dazu gedrängt, die Zügel anzuziehen und damit die Qualität zu verbessern.

Der Cachaça und die Caipirinha – Eine brasilianische Hassliebe
Cachaça und Caipirinha sind zwei echte Brasilianer. Die verschiedenen Qualitäten von Cachaça zu erkennen ist noch schwieriger als dessen Rechtschreibung. Zwar wissen fast alle Genießer von Cocktails einen guten Caipirinha zu schätzen, aber wie man einen guten Cachaça erkennt, ist nur Wenigen bekannt. Wir schlagen eine Schneise in den Dschungel und tragen viel Wissenswertes über die Geschichte des Zuckerrohr-Destillates, von Anbau und Ernte über die Produktion bis zur Reife zusammen.

Cachaça Artesanal und Cachaça Industrial – wo liegen die Unterschiede?
Was ist das besondere an einem Cachaça Artesanal und warum ist er um einiges teurer als ein normaler Cachaça? Wir erklären die Unterschiede zwischen dem industriell produzierten brasilianischen Zuckerrohrbrand und dem handwerklich gefertigten Original vom Anbau des Zuckerrohrs bis zur Abfüllung der Flaschen.

Cachaça – Wirtschaftsdaten und Geschichte
Cachaça gilt selbst in seiner Heimat überwiegend als Schnaps der armen Leute. Gängige alternative Bezeichnungen in Brasilien sind Cana, Caninha oder Pinga. Letzteres ist abwertend gemeint und bedeutet so viel wie „Fusel“. Nicht gerade ein Ruhmesblatt für den Cachaça, dessen Name der alten iberischen Sprache entstammt. „Cachaza“ wurde der Bodensatz des Weines genannt. „Cachaça“ wird aber auch die Oberschale von Wildschweinen genannt. Deren Fleisch war so zäh, dass es vor der Zubereitung in Rum eingelegt wurde. Auch der erste Schaum, der bei der Erhitzung von Zuckerrohrsaft aufsteigt, wird Cachaça genannt.

Cachaça und das Holzfass
Grapia, Ipê und Umburana – es geht um Cachaça. Wer das wusste darf dreimal auf Holz klopfen und weitersurfen. Allen anderen mit Interesse an einem guten brasilianischen Zuckerrohrbrand empfehlen wir die Lektüre über das Holzfass, in dem gute Cachaça-Qualitäten gelagert werden können. Und da die Brasilianer in ihrem Urwald einen unbezahlbaren Reichtum an Holzarten haben, kommen für den Cachaça neben der altbekannten Eiche auch mal ganz andere Hölzer in Frage.

Rum und Cachaça – die Unterschiede und Gemeinsamkeiten
Rum kennt jeder – Cachaça dagegen ist für viele noch ein Geheimtipp. Dabei steckt hinter dem brasilianischen Zuckerrohrbrand viel mehr als nur die Grundlage für Caipirinhas. In diesem Artikel erklären wir, worin sich Cachaça und Rum unterscheiden, warum Cachaça in der EU nicht als Rum gilt, welche Rolle Tradition, Lagerung und Zusatzstoffe spielen und wie unterschiedlich beide Spirituosen weltweit wahrgenommen werden. Ein informativer Überblick für alle, die gern über den Flaschenrand hinausblicken – ob als Barkeeper, Sammler oder einfach Liebhaber guter Tropfen.