Das Conalco Magazin
Hier gibt's Hintergrundwissen rund um Spirituosen – von Absinth bis Weinbrand. Wir berichten über Herstellung, Handwerk und Herkunft. Ob traditionsreich oder trendig, mild oder hochprozentig – wir nehmen alles unter die Lupe und haben natürlich auch schon einiges für Euch probiert!
Jetzt entdecken, mitlesen, mitgenießen. Viel Spaß beim Schmökern!
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Schwarzwälder Zwetschgenwasser - Spirituose mit geografischer Angabe
Mitten im Herzen des Schwarzwalds, wo sonnige Hänge auf schattige Wälder treffen und fruchtbare Täler das Landschaftsbild prägen, entsteht eine der traditionsreichsten Spirituosen Süddeutschlands: das Schwarzwälder Zwetschgenwasser. Diese hochwertige Fruchtspirituose wird ausschließlich aus vollreifen Zwetschgen hergestellt, die in der Region Schwarzwald und dem angrenzenden Vorland gedeihen. Die Herstellung erfolgt nach streng kontrollierten Kriterien und ist durch das europäische Siegel der „geschützten geografischen Angabe“ (g.g.A.) gesichert. Dieses Siegel steht für regionale Herkunft, Qualität und traditionelle Brennkunst – ein klares Bekenntnis zu Authentizität und Herkunft.

Rheinberger Kräuter– Spirituose mit geografischer Angabe
In der beschaulichen Stadt Rheinberg am Niederrhein wird seit dem Jahr 1846 eine Spirituose mit ganz besonderem Charakter hergestellt: der Rheinberger Kräuter. Diese Kräuter-Spezialität ist nicht nur Ausdruck jahrzehntelanger Handwerkskunst, sondern trägt auch das EU-Qualitätssiegel einer geschützten geografischen Angabe (g.g.A.). Was sich dahinter verbirgt, was den Bitter geschmacklich auszeichnet und wie die Herstellung erfolgt – all das zeigt dieser Beitrag

Pisco - Die edle Spirituose mit geografischer Angabe aus Peru
Pisco, die traditionelle Traubenbrandspirituose aus Peru, genießt als geschützte geografische Angabe besonderen Schutz, der ihre Herstellung in bestimmten peruanischen Regionen nach strengen Qualitätsstandards sichert. Die Spirituose zeichnet sich durch ihr einzigartiges Terroir und traditionelle Destillationsverfahren aus, die ihren unverwechselbaren Charakter prägen.

Calvados - Spirituose mit geografischer Angabe
Ob Apfel oder Birne, Küste oder Hinterland – Calvados ist das Destillat einer ganzen Region. Doch hinter dem bekannten Namen verbergen sich drei klar definierte Herkunftsbezeichnungen, jede mit eigenen Regeln, Aromen und Traditionen. Dieser Artikel führt durch die Unterschiede zwischen Calvados, Calvados Pays d’Auge und Calvados Domfrontais – und zeigt, wie Terroir und Handwerk den Charakter dieses normannischen Edelbrands formen.

Scotch Whisky - Spirituose mit geografischer Angabe
Scotch Whisky genießt als geschützte geografische Angabe weltweiten Schutz, der seine traditionelle Herstellung ausschließlich in Schottland und nach strengen Qualitätsstandards garantiert. Die wirtschaftlich bedeutende Spirituose zeichnet sich durch regionale Besonderheiten, natürliche Zutaten und eine mindestens dreijährige Reifung in Eichenfässern aus, was ihren unverwechselbaren Charakter prägt.

Rum-Cola – Welche Cola schmeckt am besten?
Ein Rum Cola besteht je nach Mischungsverhältnis zu 4/5 aus Cola. Selbst in gut gemeinten Longdrinks spielt die Cola immer die Hauptrolle. Beim Rum haben viele Kenner einen persönlichen Favoriten und der Genuss wird auch gerne entsprechend zelebriert. Die Cola, die im Longdrink ja eigentlich die Hauptrolle spielt, steht dann häufig im Schatten der verwendeten Rum-Marke. Viele unken gar, man könne im Blind-Test zwischen River-Cola und Coca-Cola gar nicht unterscheiden. Wir wollten es wissen und haben zehn Cola Marken im stets gleichen Verhältnis mit immer dem gleichen Rum als Longdrink serviert und in einer Blind-Verkostung getestet.

Negrita und Robinson gegen Pott, Balle und Hansen – der Rum-Krieg der 1960er Jahre
Der Rum-Krieg der 1960er Jahre war ein erbitterter Handelsstreit zwischen dem echten Rum aus Übersee und dem Inländer-Rum aus Flensburg. Ausgefochten wurde dieser Streit zwischen den Marken Pott, Hansen, Balle-Rum und Boddel-Rum auf Seiten der Flensburger und den Marken Negrita und Robinson auf der Seite des echten Übersee-Rum. Es ging dabei um Marktanteile und viel Geld. Auslöser des ganzen Streits war letztlich die Harmonisierung des Binnenmarktes durch die EWR, die sich schlussendlich für den Rum-Verschnitt als Todesstoß erweisen sollte. Doch der Reihe nach.

Top 10 Aquavit – die besten Aquavit Spirituosen im Vergleich
Auf der Suche nach dem besten Aquavit Schnaps haben wir zehn Marken miteinander verglichen. Für unseren Test haben wir drei Destillate aus Deutschland ausgewählt. Dazu kommen jeweils zwei Aquavite aus Norwegen, Dänemark und Schweden sowie einer aus Island. Alle zehn Aquavite zeichnen sich durch ein Aroma von Kümmel und/oder Dill aus. Welche Aromen für die Herstellung von welchem Aquavit genau verwendet werden, bleibt das Geheimnis des Herstellers. Doch in unserem großen Vergleich treten auch große Unterschiede zwischen den zehn Marken zutage, welche sich nicht nur auf den Preis der Getränke beziehen.

Top 10 Weißer Rum – Unsere Empfehlungen im großen Test
Weißer Rum ist eine der wichtigsten Zutaten für Cocktails und Longdrinks und nach wie vor gehört Rum zu den beliebtesten Spirituosen. Leider kennen viele nur Bacardi und Havana Club, dabei gibt es noch zahlreiche andere interessante Alternativen. Wir wollten wissen, welcher weiße Rum unabhängig vom Markennamen, Flaschendesign und Etikettengestaltung der Beste ist. Dabei hilft nur ein Blind-Test, bei dem die Tester nicht wissen, welcher Rum sich in welchem Glas befindet. Ob die großen Marken-Rums ihren Platz verteidigen werden oder wird ihnen eine der zahlreichen kleineren Rum-Marken den Rang ablaufen?

Welcher Rum für Cuba Libre? Unsere Top 5
Der beste Rum aus Kuba ist Havana Club. Diese Binsenweisheit galt lange Zeit und vielerorts allein deshalb, weil ein anderer kubanischer Rum gar nicht aufzutreiben war. Aber so unglaublich wie die Geschichte von Havana Club selbst ist auch die Aufholjagd der anderen kubanischen Rum-Marken, welche in den letzten 20 Jahren den deutschen Markt erobert haben. Inzwischen tummeln sich sieben kubanische Rum-Marken in den Regalen und machen Kuba neben Jamaika und der Dominikanischen Republik zu einem der wichtigsten Rum-Exporteure.

Weißer Rum - Alles, was du wissen musst
Weißer Rum ist für seine klare Farbe und sein leichtes Aroma bekannt. Im Gegensatz zum braunen Rum, der meist durch längere Reifung in Holzfässern geprägt wird, bleibt weißer Rum meist frisch, direkt und eignet sich besonders gut für Cocktails. Obwohl die Spirituosenverordnung keinen Unterschied zwischen weißem und braunem Rum definiert, unterscheiden sich beide Typen deutlich in Herstellung, Lagerung und Geschmack. Dieser Artikel beleuchtet die Ursprünge, Produktionsmethoden und Besonderheiten des weißen Rums.

Bester Rum zum pur Trinken – 5 Empfehlungen
Weißer Rum eignet sich dank seiner klaren Farbe und leichten Aromen perfekt für Cocktails, während brauner Rum durch jahrelange Fassreifung intensive Geschmacks- und Farbtöne entwickelt und ideal pur genossen wird. Der weltbekannte Ron Zacapa Solera 23 steht exemplarisch für die Extraklasse, doch es gibt viele weitere Spitzenrums. Im Folgenden stellen wir fünf herausragende Sorten vor.

Rhum Agricole: Französischer Rum-Stil
Ist von Rum die Rede werden wohl die meisten an die Karibik denken. Und das zu gutem Recht, denn dort befindet sich die Wiege des Rums, von der er in die gesamte Welt gelangt ist und sich heute internationaler Bekanntheit freut. Kuba und Jamaika sind wahrscheinlich die für Rum bekanntesten Länder. Doch zu ihnen reihen sich eine Vielzahl weiterer Produktionsländer, deren Rum vielleicht nicht so bekannt ist wie z. B. Havanna oder Bacardi, aber ihnen dennoch in Sachen Qualität in Nichts nachsteht. Wie der Begriff schon vermuten lässt, hat sich der französische Stil auf den Inseln in der Karibik entwickelt, die noch heute zu den französischen Überseegebieten zählen (z. B. Martinique, Guadeloupe und Haiti). Doch wie kam es dazu, dass sich dieser Stil neben dem kubanischen und jamaikanischen Stil entwickelt hat und wodurch ist ein Rum im französischen Stil überhaupt gekennzeichnet?

Äpfel, Ernte und Verarbeitung – der lange Weg zum Calvados
Die Normandie ist geprägt von der Nähe zum Meer, von einer beständigen Brise und einem über das Jahr erstaunlich kontinuierlichen Klima. Große Wetterextreme in Bezug auf Temperatur und Niederschläge sind selten. Die milde, feuchte Luft ist ideal für den Anbau von Obst. Dass in dieser Region bereits seit vorchristlicher Zeit Birnen und Äpfel kultiviert werden, darf daher nicht verwundern. Was man beim Anbau von Äpfeln und Birnen bis zum Cidre, der letzten Stufe vor der Destillation, alles beachten muss, dass erklären wir Ihnen in diesem Beitrag. Die Herstellung von Calvados ist eine Kunst, das Geschick und Wissen erfordert. Das Handwerk haben die großen und kleinen Brennereien der Region von Generation zu Generation weitergegeben und immer weiter vollendet. Auch wenn die Normandie und ihre Menschen miteinander verwurzelt sind, haben sich doch über die Jahrzehnte einige Neuerungen durchgesetzt. Den langen Weg vom Pflanzen der Apfel- und Birnenbäumen bis zur Ernte und Verarbeitung der Äpfel und Birnen wollen wir hier gemeinsam beschreiten.

Das Calvados-Geheimnis: Seine Reifezeit
Ein Calvados muss je nach Appellation eine Reifezeit von zwei bis drei Jahren auf Holz-Fässern aus Trauben- oder Stiel-Eiche verbringen. Was genau es für Vorschriften gibt und wie die Lagerung erfolgt, erklären wir in diesem Blog-Beitrag über das Geheimnis der Reifezeit für den Calvados.